Heikos Märchenstunde

18. Oktober 2007

Aquaristik

Filed under: — Tinker @ 04:12

Endlich ist es soweit, ich habe wieder ein Aquarium. Schon als Kind hatte ich einige Jahre lang ein kleines Becken mit einem Schleierschwanz und einem „Weißfisch“ (so hab ich den damals genannt) aus einem benachbarten Teich. Die zwei haben sich prima verstanden und wurden in meinem 12 Liter Becken über 5 Jahre alt. Der Gedanke, irgendwann wieder ein Aquarium zu haben, hat mich die nächsten 30 Jahre begleitet und nicht mehr los gelassen.
Im Gegensatz zu vielen Menschen haben mich andere „Haustiere“ nie wirklich begeistert. An der Aquaristik hat mich schon immer fasziniert, dass man Lebewesen eine kleine Welt gestalten kann. Manch einer mag jetzt denken, Fische, die sind doch langweilig aber ich sehe das anders. Um ein Aquarium so einzurichten, dass die Fische sich wirklich wohl fühlen braucht es mehr, als nur die Futterdose in der Hand. Da muss man ein richtiges kleines Biotop gestalten und das kann bei manchen Arten eine echte Herausforderung sein.

Das Aquarium

Eigentlich sollte ich das Aquarium zu meinem 40. Geburtstag geschenkt bekommen. Das Set, welches ich mir ausgesucht hatte, musste jedoch erst bestellt werden und ich konnte oder wollte nicht mehr länger warten und habe ich mir deshalb ein kleineres Set schon mal zum üben gekauft.

Im kleinen Set dabei:

– Becken 60cm*35cm*40cm mit 84 Liter
– Innenfilter Eheim 2010
– Heizung 50W
– Abdeckung 2 * 15W Leuchtstoffröhren Tageslicht
– Thermometer, Wasseraufbereiter, Rückwandfoto und Käscher

Da ich natürlich nicht will, dass meine Fische den „Bach runter gehen“ habe ich mich in den letzten Tagen etwas intensiver mit der Aquaristik beschäftigt und doch einiges gelernt. So kompliziert hatte ich mir das eigentlich gar nicht vorgestellt aber es gibt doch eine Menge Dinge, auf die man achten sollte. Bis jetzt ist deshalb auch noch einiges an Zubehör dazu gekommen und das geht bestimmt so weiter.

Zusätzlich gekauft:

– kleine Eheim Pumpe
– 3m Schlauch
– Aquarienkies 2 * 7,5kg in unterschiedlicher Körnung
– Pflanzensubstrat
– Filtersubstrat
– Lochsteine
– Schiefer
– Wurzeln
– Leuchtstoffröhre 15W „Sun Glo“
– CO² Carbonator
– mehrere Wasserpflanzen
– Testset für Wasserqualität
– ph-Messgerät

Wie ich lernte soll man auf keinen Fall in das neu eingerichtete Aquarium direkt Fische einsetzen. Zuerst muss sich das ganze Mini-Ökosystem stabilisieren und das kann schon mal ein paar Wochen dauern. In der Zeit bleibt einem nichts weiter übrig, als fleißig die Wasserwerte zu messen und alles zu beobachten.

Anfang
1. Versuch

1 Kommentar »

  1. Das ist ja super. Da läßt es sich als Fischchen, doch gut leben…. blubber, die blubb…… ähm,……Wo ist das Rückwandfoto?

    Kommentar by Katrin — 18. Oktober 2007 @ 21:33

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